GESCHICHTE

Home > Reiseziel > Reservat > Geschichte

Bescheidene Anfänge

Im Jahr 1991 kaufte die Lutzeyer Familie eine 123 Hektar große Farm, gelegen auf den mit Fynbos überzogenen Hügeln mit Blick auf die Walker Bay zwischen den Dörfern Stanford und Gansbaai.

Michael und seine Frau Dorothee begeisterte die unglaubliche Aussicht auf das Meer und sie träumten von Familienwochenenden auf der Farm mit Pferden, Schweinen und frischem Gemüse. Michaels Eltern, Heiner und Eva, überzeugten dagegen die pinken Felder der blühenden wilden Malve, dass dies die richtige Investition für ihren Ruhestand sei. Es war damals kaum vorauszuahnen, dass hier die ersten Schritte in Richtung der Gründung des Grootbos Natur Reservats getan wurden – eines 2500 Hektar großen botanischen Schatzes, Wildtier-Schutzgebietes und Vorreiters im Bereich des luxuriösen und gleichzeitig nachhaltigen Tourismus.

Der "Overberg" öffnet sich

Die Grootbos Farm wurde ihrem ersten Besitzer, Dirk Cloete, am 18. April 1831 für den stolzen Preis von einem Pfund und sechszehn Schillingen Sterling zugesprochen. Der Sir Lowry’s Pass, der über die Hottentots-Holland Berge führt, wurde im Jahr zuvor eröffnet und bot so von Kapstadt aus einen einfacheren Zugang zur Overberg Region. Die Farm war damals unter dem Namen Baviaans Fontein bekannt und umfasste 2198 Hektar Land. Das ursprüngliche Farmhaus wurde um 1840 erbaut. Über die folgenden Jahre wurde das Grundstück aufgeteilt. Ein Stück Land war die 123 Hektar große Farm, die den Grootbos Milkwood Wald beherbergt und die 1991 von der Lutzeyer Familie erworben wurde. Ursprünglich nutzten die Lutzeyers Grootbos als eine Wochenendfarm, die sie praktisch jedes Wochenende und jede Ferien besuchten.

Der Grundstein wird gelegt

1994 entschied Michael dann, seine Firmenanteile in Kapstadt zu verkaufen und ein Bed & Breakfast auf der Farm zu eröffnen. Nachdem sich auch sein Bruder Tertius Lutzeyer und dessen Frau Gabi der Unternehmung angeschlossen hatten, wuchs die Gästefarm schnell zu einer internationalen Fünf-Sterne-Eco-Lodge an. Von Anfang an waren sich die Lutzeyers der Wichtigkeit, das Unternehmen auf der spektakulären natürlichen Schönheit der Region sowie ihrer vielfältigen Flora und Fauna aufzubauen, bewusst. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde der Grundstein dafür gelegt, das Unternehmen zu einem der weltweit führenden im Bereich des nachhaltigen, naturbasierten Tourismus wachsen zu lassen.

Luxus in Harmonie mit der Natur

Die Garden Lodge wurde 1996 erbaut und so designt, dass sie mit ihrer natürlichen Umgebung verschmilzt und die ausladende Aussicht über die Walker Bay maximiert. Elf freistehende Luxus-Suiten wurden mit Bedacht auf natürlich freigebliebene Flächen am Rande des alten Milkwood Waldes gebaut.

Die Zimmerbelegung wuchs rasch zu dem Punkt an, an dem entschieden wurde, eine weitere Lodge auf dem Reservatsgelände zu bauen. Ein Standort mit gleichermaßen spektakulärer Aussicht und einem weiteren Milkwood Wald auf den Hügeln südlich der Garden Lodge wurde dazu auserwählt. Im Frühling 2004 öffnete die atemberaubende Forest Lodge zum ersten Mal ihre Türen für Gäste. Unglücklicherweise wurde das Grootbos Reservat anderthalb Jahre später von einem unkontrollierbaren Feuer heimgesucht, welches die gesamte Forest Lodge und drei ihrer Suiten niederbrannte. Am Tag nach dem Brand begann bereits der Wiederaufbau auf Grootbos. Die Garden Lodge, welche nur kleinere Schäden genommen hatte, konnte schon nach zwei Wochen wieder Gäste empfangen. Nur unglaubliche acht Monate später wurden die drei zerstörten sowie sechs neuerbaute Suiten der Forest Lodge unter der Aufsicht von Tertius Lutzeyer gleichzeitig eröffnet.

Der letzte Zuwachs im Grootbos Portfolio ist die Villa. Umgeben von Fynbos besteht die Villa aus sechs eleganten Suiten mit 180 Grad Blick über die Walker Bay. Hier können Gäste auf über 1000m2 purer Eleganz und Abgeschiedenheit mit ihrem eigenen Guide, Koch und Butler vollkommen entspannen.

Ein strahlendes Beispiel für Nachhaltigen Tourismus

Seit 1991 ist Grootbos von der einen 123 Hektar großen Farm auf ein Grundstück von 2500 Hektar gewachsen. Das Land umfasst sieben Farmen und steht unter Naturschutz. Über die Jahre haben Grootbos Mitarbeiter alle nicht-einheimische Vegetation vom Gelände beseitigt, beschädigte Gebiete wiederaufgebaut und verwalten jetzt das Land nach strikten ökologischen Richtlinien. Die Entwicklung des Tourismus und die damit verbundenen gemeinnützigen Programmen der Grootbos Stiftung beschäftigen mehr als 150 Vollzeitangestellte, von denen etwa 80% aus ortsnahen benachteiligten Gemeinden stammen.

Diese preisgekrönten Naturschutz- und Armutsbekämpfungsprojekte in Kombination mit luxuriösen Unterkünften in unberührter Natur bilden das Alleinstellungsmerkmal, das Grootbos zu dem einzigartigen Reiseziel macht, das es heute ist.